Autor: dorarauseo
3’500’000 Kilometer Vorsprung: Warum Pioniergeist sich in der E-Logistik auszahlt.
Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sie ist das Fundament unseres
Lösungsgeschäfts. Während andere noch überlegten, haben wir bereits über eine Million
Kilometer elektrisch zurückgelegt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ein Blick hinter die Kulissen einer Flottenumstellung, die weit mehr brauchte als nur neue Stecker.
Schon immer «Early Adopter»: Warum wir nicht gewartet haben
Wir konzentrieren uns heute bewusst auf massgeschneiderte Logistiklösungen – dort, wo wir einen echten Unterschied machen können. Wir entwickeln Mehrwert für unsere Kunden. Und dieser Mehrwert ist heute untrennbar mit ökologischer Verantwortung verbunden.
2021 fiel die Entscheidung: Wir starteten mit den ersten E-Lieferwagen. Seit 2023 ist die E-Flotte im Einsatz. Unsere Überzeugung: Wirtschaftlichkeit und Ökologie sind kein Widerspruch, sondern die logische Konsequenz – wenn man es gut macht.
Der erste E-Sprinter: Vom Exoten zum Alltagshelden
Der erste elektrische Sprinter im Fuhrpark? Er wurde beäugt wie ein Raumschiff. Heute? Gehört er zum festen Inventar wie die Palette im Lager. Doch den Weg geebnet hat der Ford E-Transit, den wir bereits 2023 eingeführt haben.
Was uns dabei überrascht hat: Die Integration verlief fast lautlos. Die Technik ist heute so ausgereift, dass „Elektro“ kein Experiment mehr ist, sondern ein zuverlässiger Partner im harten Logistik-Alltag.
Dabei beweisen die Modelle von Ford und Mercedes täglich ihre Problemlosigkeit – sie stehen ihren Diesel-Brüdern in Sachen Zuverlässigkeit in nichts nach. Dass wir hier mit Fahrzeugen bis 4,25 Tonnen operieren, die trotz des Mehrgewichts der Batterien effizient durch die Feinverteilung steuern, unterstreicht die Reife der Technik.
Hand aufs Herz: Ohne Akzeptanz bewegt sich kein Rad
Zur Wahrheit gehört: Es gab auch Skepsis. „Schaffe ich die Route?“, „Wo lade ich?“, „Was passiert im Stau?“. Eine neue Technologie ist immer mit Fragezeichen versehen.
Unser Ansatz: Offenheit und Austausch. Wir haben unsere Fahrerinnen und Fahrer, die Disposition und die Standortleitungen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern sie auf dem Weg von Beginn an mitgenommen.
Der Ansatz: Bedenken und Sorgen ernst nehmen. Bei einem gemeinsamen Event haben wir die Technik erklärt. Wir sind zusammen gefahren und haben die Berührungsängste dort gelassen, wo sie hingehören: in der Vergangenheit.
Das Ergebnis: Wer einmal elektrisch fährt, will meistens nicht mehr zurück zum Diesel.
Effiziente Planung ist das neue Tanken
Früher war der Tankstopp eine Sache von wenigen Minuten. E-Logistik erforderte ein anderes Mindset. Reichweite, Topographie (ja, die Schweizer Berge sind eine Challenge) und Ladepunkte bestimmten den Rhythmus.
- Die Realität: Manchmal muss eine Zwischenladung eingeplant werden.
- Der Lerneffekt: Unsere Dispositionsteams sind heute Logistik-Strategen, die Ladekurven und Höhenmeter im Blick haben.
- Tachograph-Hürden: Auch die korrekte Bedienung der Technik bei E-Fahrzeugen war ein Lernprozess für das Team.
Die Infrastruktur: Die Energie im eigenen Haus
Ein E-Fahrzeug allein ist noch keine nachhaltige Logistik. Die Infrastruktur macht den Unterschied. Aktuell betreiben wir rund 60 Ladepunkte mit bis zu 22 kW. Warum nicht nur High-Speed? Einfache Antwort: Aus Gründen der Nachhaltigkeit.
Durch das schonende Laden über Nacht schützen wir die Zellchemie der Batterien. Dieses «Charge-Care»-Prinzip sorgt für eine deutlich höhere Lebensdauer und mehr Ladezyklen – ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Flotte, die täglich im harten Einsatz steht. Wir laden dann, wenn das Netz entspannt ist und die Fahrzeuge ohnehin stehen.
Und wenn der Zeitplan unterwegs doch einmal drückt: Mit unseren Ladekarten zapfen wir externe High-Performance-Charger mit bis zu 115 kW an, um Standzeiten so kurz wie möglich zu halten.


Zahlen, die Vorurteile verpuffen lassen
Machen wir den Kassensturz: Über 1’400 Tonnen CO2 haben wir mit der E-Flotte bereits eingespart. Das ist die ökologische Seite – aber wie sieht es auf dem Konto aus? Die Rechnung geht auf, und zwar deutlich.
Da ein Elektromotor spürbar weniger Verschleissteile hat – kein Ölwechsel, kein Getriebestopp, massiv weniger Bremsenverschleiss – sinken die Unterhaltskosten spürbar.
Wenn wir dann auf die laufenden Betriebskosten schauen, liegen wir aktuell gut 20 bis 40 % unter dem Diesel. Die Technik ist kein empfindliches Spielzeug, sondern ein wartungsarmer Dauerläufer, der im harten Alltag schlichtweg abliefert.
Wer heute noch behauptet, E-Mobilität sei in der Logistik nur ein teures Hobby, hat schlicht nicht mitgerechnet.
Alles gut, aber was ist mit dem Winter?
Ja, Akkus mögen keine Kälte. Aber wir haben die Lösung: Smarte Vorkonditionierung. Indem wir die Batterien gezielt vorwärmen, holen wir im Winter bis zu 30 % mehr Reichweite raus. Gepaart mit speziellen Schulungen für den Winterbetrieb haben wir dieses Thema gut in den Griff bekommen.
Der Ausblick: Erfahrung ist unser wichtigster Treibstoff
Was unterscheidet uns von Firmen, die erst heute den „Stecker finden“? Es ist der Vorsprung aus Hunderttausenden Kilometern realer Erfahrung. Wir haben den direkten Draht zu den Herstellern und optimieren unsere Prozesse täglich durch das Feedback unserer Fahrerinnen und Fahrer. Wir wissen, was auf der Strasse funktioniert – und was nicht.
Ein ehrliches Fazit: Der Mut wurde belohnt
Ganz ehrlich: Ökonomie und Ökologie im Gleichgewicht zu halten, war ein hartes Stück Arbeit. Es gab Rückschläge, Lernmomente und Momente der Skepsis. Aber genau dieser Weg hat uns zu Experten gemacht. Die Technik ist längst kein Problem mehr – die Einstellung im Kopf ist der Schlüssel.
Wir haben den Mut bewiesen, als Early Adopter voranzugehen, und dieser Vorsprung zahlt sich heute jeden Tag aus. Wir sind auf einem verdammt guten Weg.

Marco Hartmann ist Geschäftsführer der SFL AG und beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Weiterentwicklung der Fahrzeugflotte und der E-Mobilität.
Er hat die Einführung der Elektrofahrzeuge bei Sieber von Beginn an begleitet und kennt sowohl die technischen Anforderungen als auch die Herausforderungen und Chancen aus dem täglichen Logistikbetrieb.

Smart Border Austria: Digitale Zollabwicklung für effizientere Grenzprozesse
Im grenzüberschreitenden Warenverkehr sind reibungslose und gut planbare Zollprozesse entscheidend. Mit Smart Border Austria werden die Abläufe an den Grenzübergängen zwischen Österreich, der Schweiz und Liechtenstein schrittweise digitalisiert.
Ziel des Projekts ist es, die bisherigen papierbasierten Laufzettelverfahren abzulösen und die Zollabwicklung effizienter, transparenter und einfacher zu gestalten. Für Unternehmen kann dies weniger manuelle Zwischenschritte, besser nachvollziehbare Prozesse und eine planbarere Abfertigung an der Grenze bedeuten.
Schrittweise Einführung in Vorarlberg
Die Einführung von Smart Border Austria erfolgt schrittweise an den Grenzzollstellen in Vorarlberg. Seit dem 24. Juni 2026 werden die Prozesse am Grenzübergang Tisis digital abgewickelt. Weitere Grenzübergänge folgen im Laufe des Jahres.
Nach aktuellem Zeitplan soll das bisherige Laufzettelverfahren im September 2026 vollständig beendet werden. Der flächendeckende Regelbetrieb von Smart Border Austria ist ab Dezember 2026 vorgesehen.
Digitale Unterstützung auf Schweizer Seite
Auf Schweizer Seite unterstützt unter anderem die Activ-App des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit die digitale Abwicklung von Transitverfahren. Fahrzeug- und Transitdaten können bereits vor dem Grenzübertritt erfasst werden. Dies vereinfacht die Abläufe und kann dazu beitragen, den Grenzübertritt effizienter zu gestalten.
Die Digitalisierung bedeutet jedoch nicht in jedem Fall einen vollständig papierlosen Prozess. Abhängig vom jeweiligen Zollverfahren müssen bestimmte Dokumente weiterhin mitgeführt werden.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Die neuen digitalen Prozesse sollen insbesondere folgende Vorteile ermöglichen:
- Effizientere und besser planbare Grenzabfertigungen
- Weniger manuelle und papierbasierte Arbeitsschritte
- Eine bessere Nachvollziehbarkeit der Zollprozesse
- Sowie eine frühzeitige Erkennung von fehlenden oder fehlerhaften Angaben
Unsere Zollabteilung setzt sich mit den neuen Anforderungen auseinander, passt die notwendigen Abläufe entsprechend an und unterstützt unsere Kund:innen auch künftig bei einer zuverlässigen Zollabwicklung.
Smart Border Austria ist damit ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen und zukunftsorientierten Zollabwicklung im Warenverkehr zwischen Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.
Thomas Bleiker ist seit über 30 Jahren in der Schweizer Fitnessbranche tätig und zählt zu den etablierten Persönlichkeiten der Branche. Seine langjährige Erfahrung in der Planung, Ausstattung und Umsetzung von Fitnessanlagen bildet die Grundlage für die Arbeit der
BZ Solutions AG.
Mit seinem Fachwissen begleitet er Kundinnen und Kunden bei der Realisierung kompletter Fitnessstudios und bietet hochwertige Lösungen für professionelle Trainingsumgebungen.
Ein Fitnesscenter mit rund 2’000 Quadratmetern
Ein aktuelles Projekt zeigt, wie anspruchsvoll solche Umsetzungen sein können: Im freiburgischen Bulle wurde ein modernes Fitnesscenter mit rund 2’000 m² realisiert. Ausgestattet wurde das Studio mit über 100 Fitnessgeräten sowie der kompletten Einrichtung von BZ Solutions, betrieben wird es vom Auftraggeber.
«Solche Projekte sind sehr anspruchsvoll, vor allem, wenn viele Komponenten aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen», sagt Thomas Bleiker.
Hohe Anforderungen im Projektalltag
Die Fitnessgeräte stammen unter anderem aus China, Korea, den USA und Europa. Für BZ Solutions übernehmen wir die internationalen Transporte, den Import, die Verzollung sowie die termingerechte Lieferung.
Damit verbunden sind komplexe Abläufe, die eine präzise Koordination und viel Erfahrung in der internationalen Logistik erfordern.
«Unsere Produkte sind gross und schwer. Ohne eine funktionierende Logistik ist es kaum möglich, solche Projekte effizient umzusetzen.»
Gerade bei Projekten dieser Dimension entstehen hohe Anforderungen. Man arbeitet mit langen Vorlaufzeiten und ist aber gleichzeitig von vielen externen Faktoren abhängig. Denn nur wenn Material, Geräte und Termine zusammenspielen, kann die Montage und Inbetriebnahme reibungslos erfolgen.

Flexibilität ist entscheidend
Lange Lieferzeiten, internationale Transportwege und kurzfristige Änderungen gehören bei solchen Projekten dazu. Entscheidend ist deshalb nicht, ob Herausforderungen entstehen, sondern wie flexibel und lösungsorientiert darauf reagiert wird.
Für Thomas Bleiker ist klar: «Am Ende muss alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Nur so kann ein solches Projekt termingerecht umgesetzt werden.»
Ein Partner für die gesamte Logistikabwicklung
Für die logistische Abwicklung arbeitet BZ Solutions mit uns zusammen. Unsere Unterstützung reicht von der internationalen Transportkoordination über die Importabwicklung und Verzollung bis zur Lieferung an den jeweiligen Standort.
Auch bei der Montage und Inbetriebnahme vor Ort ist Sieber involviert. So entsteht eine durchgängige Lösung, die BZ Solutions im Projektalltag spürbar entlastet.
«Sieber unterstützt uns entlang der gesamten Transportkette. Von der Importabwicklung über die Verzollung bis hin zur Lieferung und Montage vor Ort.»

Qualität bis zum letzten Schritt
Eine gute Lösung endet nicht bei der Planung. Sie zeigt sich in der Umsetzung, beim Kunden und im Zusammenspiel aller Beteiligten.
Mit Verlässlichkeit, Sorgfalt und professioneller Abwicklung tragen wir dazu bei, dass das Qualitätsversprechen von BZ Solutions AG auch in der Ausführung erlebbar wird.
Genau in diesen Momenten zeigt sich, welchen Unterschied ein Logistikpartner macht, der nicht nur ausführt, sondern mitdenkt.
Verlässlich, wenn es darauf ankommt
Für Thomas Bleiker zählt in der Zusammenarbeit vor allem eines: ein Partner, der verlässlich ist, mitdenkt und unkompliziert handelt. Besonders in intensiven Projektphasen schätzt er die direkte Kommunikation, die kurzen Wege und die bodenständige Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Sein Fazit zur Zusammenarbeit mit Sieber:
«Man weiss, was man an Sieber hat. Die Zusammenarbeit ist zuverlässig und lösungsorientiert. Es wird nicht nur geredet, es wird umgesetzt.»
Über BZ Solutions AG
Bei der BZ Solutions AG treffen hochwertiges Equipment und jahrzehntelange Erfahrung aus der Fitnessbranche aufeinander. Durch die eigenen Fitnessstudios weiss das Unternehmen aus erster Hand, worauf es im Alltag wirklich ankommt: auf durchdachte Lösungen, zuverlässige Geräte und Einrichtungen, die langfristig funktionieren.
Dieses Praxiswissen fliesst direkt in jedes Kundenprojekt ein und macht BZ Solutions AG zu einem starken Partner für moderne Fitnessanlagen.

Thomas Bleiker, Inhaber



Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft
Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft
Unsere Lernenden haben ihre Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden. Damit geht für sie ein wichtiger Abschnitt zu Ende – geprägt von Lernen, neuen Erfahrungen, Verantwortung, Durchhaltevermögen und persönlicher Entwicklung.
Wir gratulieren herzlich zu diesem bedeutenden Meilenstein und sind stolz auf den Einsatz, die Motivation und den Weg, den unsere Lernenden in den vergangenen Jahren gegangen sind.
Ein erfolgreicher Lehrabschluss ist nicht nur ein schöner Moment, sondern auch der Start in ein neues Kapitel. Wir freuen uns, diesen Erfolg gemeinsam feiern zu dürfen, und wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.
Herzliche Gratulation zu dieser starken Leistung.

My Sieber
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